Wolfgang Köhler Redaktionsbüro
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Zeitvertreib mit Gänsehaut

Die Krise Griechenlands ist im Alltag erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Unter der Oberfläche aber hinterlässt sie tiefe Spuren

21. Juni 2015 Wer in diesen Tagen durch Griechenland reist, der erlebt ein Land voller Normalität. So hat es jedenfalls den Anschein. Doch wer mit Griechen ins Gespräch kommt, der erlebt eine andere Realität.

 

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Die große Kompromissmaschine

Scheitert die EU an Griechenland, dann jedenfalls nicht an dessen Schuldenberg oder seiner schwachen Wirtschaftsleistung

Oberflächlich betrachtet geht es diesmal – einmal mehr – um Griechenland und seine Schulden. Wie in jeder großen Auseinandersetzung in der Geschichte der EU und ihrer Vorgängerorganisationen aber geht es um deren inneren Zusammenhalt.

 

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Wie radikal ist Syriza?

Wenn das als „linksradikal“ apostrophierte Parteienbündnis die Wahl in Griechenland gewinnt, muss der Rest Europas umdenken

12. Januar 2015 Wie viel kann man einem Volk zumuten, dessen Staatsapparat kläglich versagt hat? Um diese Frage geht es bei der kommenden Parlamentswahl in Griechenland.

 

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Der europäische Geist von Kiew

Der Geist der Römischen Verträge scheint in der Ukraine präsenter zu sein als bei vielen EU-Bürgern

03.12.2013 Können Sie sich vorstellen, dass in einem EU-Nachbarland Menschen auf den Straßen ihrer Hauptstadt demonstrieren und sich von Polizisten verprügeln lassen, weil sie auch so schöne gerade Gurken haben wollen wie die EU-Bürger? Ich halte das für ganz und gar unvorstellbar. Sie wollen, daß die europäischen Werte, die die EU-Bürger schon fast vergessen haben, auch in ihrem Land beachtet werden.

 

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Ökonomie als Ratgeber?

Die notwendigen Reformen der Europäischen Union dürfen nicht nur an wirtschaftlichen Kriterien ausgerichtet werden

05.11.2013 Es ist zu einer Unsitte geworden, Projekte wie die Europäische Union, bei denen die Ökonomie nur Mittel zum Zweck ist, allein nach ökonomischen Kriterien zu beurteilen. Ökonomen stünde es deshalb gut an, gelegentlich auch mal zu Schweigen.

 

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Wo leben wir denn?

Die EU braucht dringend gemeinsame Standards in der Wirtschafts-, Finanz-, Steuer- und Sozialpolitik

02.07.2013 Due ungewöhnliche Häufund negativer Nachrichten läßt es schwerfallen, die bürgerliche, demokratische Contenance zu wahren.

 

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Langsames Erwachen

Globale Unternehmen nutzen die nationale Steuergesetzgebung zur legalen Steuervermeidung

18.02.2013 Mittlerweile ist nun auch den Finanzministern der G20 aufgefallen, daß die immer noch nationale Steuergesetzgebung mit der Globalisierung, die ja immer eine Globalisierung der Unternehmen war und ist, nicht Schritt gehalten hat.

 

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Beginnt die Flucht aus dem Euro?

Die Entwicklung der Euro-Wechselkurse und die Lage in Griechenland und Spanien verheißen nichts Gutes

24.07.2012 In den vergangenen zwölf Monaten ist das Vertrauen in den Euro nach und nach geschwunden. Man kann dies an den gesunkenen Wechselkursen ablesen.

 

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Die Gesichter der Gläubiger

In schlechten Zeiten folgen wir leicht Rattenfängern, die die schmerzlose Erlösung von allen Schulden versprechen

19.06.2012 Wenn Schuldner das Geld knapp wird und sie ihre Kredite nicht zurückzahlen können, wird den Gläubigern grn eine häßliche Fratze verpaßt. Im christlichen Abendland waren es in der Vergangenheit oft Juden, denen diese Fratze verpasst wurde, weil sie die einzigen waren, denen Geld- und Kreditgeschäfte erlaubt waren.

 

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Die Krise ist und bleibt eine Bankenkrise

Spanien ist nicht überschuldet. Es braucht vielmehr Geld, weil seine Banken marode sind

12.06.12 Spaniens Banken haben mit leichtfertigen Krediten eine Immobilienblase finanziert, die längst geplatzt ist. Nun sitzen sie auf Bergen fauler Kredite. Die Rettung der Institute untergräbt die Kreditwürdigkeit des Landes.

 

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Hochmut - vor dem Fall?

Nur weil es jetzt ums Geld geht, dürfen wir nicht jede Achtung vor Kulturen und Traditionen anderer Länder ablegen

04.06.2012 Der Fiskalpakt droht gewachsene gesellschaftliche Strukturen von Gesellschaften zu zerstören, die sich nicht so bereitwillig wie die Deutschen den Regeln und Zwängen des neuen Finanzkapitalismus untergeordnet haben.

 

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Schlag nach bei Shakespeare

Wie viel dürfen die Gläubiger den Griechen abverlangen, ohne selbst einer Strafe anheimzufallen?

28.05.2012 Die Auflösung der explosiven Gemengelage in Griechenland kommt der Lösung des Gordischen Knotens sehr nahe. Alexander der Große hat den Knoten mit dem Säbel durchschlagen. Aber auch anderswo gibt es Rat, zum Beispiel bei Shakespeare.

 

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Eigenverantwortung contra Gemeinsinn

Euro-Bonds könnten die Finanzmärkte dazu bringen, die Europäische Währungsunion als eine Einheit zu identifizieren

22.5.12 Die deutsche Bundesregierung pocht immer wieder auf die Eigenverantwortung von Banken und Schuldenländern. Diese Betonung von Eigenverantwortung ist seit jeher ein Kernbestandteil jener neoliberalen Ideologie, die alle staatlichen Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen als schädlich brandmarken. In einer Währungsunion aber sind die beteiligten Staaten aber auf Gedeih und Verderb miteinander verbunden.

 

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Schulden spalten die Gesellschaft

Öffentliche Schulden sind zur wichtigsten Ursache eines sich verschärfenden Verteilungsproblems geworden

15.5.2012 Die breite Masse der Steuerzahler muss die Zinszahlungen für die Staatsschulden begleichen. Aber nur wenige profitieren davon und werden immer reicher.

 

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Keine Angst vor neuer Regulierung

Industrie, Handel und Handwerk befürchten als Folge einer neuen Bankenregulierung eine Kreditklemme – zu Unrecht

31.01.2012 Wer den Banken am Zeug flicken will, bekommt es mit ihren mächtigen Lobbys zu tun. Die bieten alles mögliche auf, um Regulierungsvorschläge der Politik in Mißkredit zu bringen. Doch nicht die höheren Kapitalanforderungen an Banken schaden der Realwirtschaft, sondern unsichere Banken.

 

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Mehr Demokratie wagen

Die Politik leidet unter einem Vertrauensschwund, den sie sich selbst eingebrockt hat

24.01.2012 In der Krise ist die Exekutive mächtiger denn je geworden. Das gilt besonders in der Europäischen Union, die mit einem klaren Demokratiedefizit ausgestattet ist.

 

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Ein Land als Geisel

Die amerikanische Schuldenkrise hat gezeigt, daß Demokratie und Verantwortungslosigkeit nicht kompatibel sind

02.08.2011 In der vergangenen Woche wurden wir Zeugen der Geiselnahme eines ganzen großen Landes durch ein vollkommen verantwortungsloses Parlament, in dem radikale Populisten sich an Halsstarrigkeit gegenseitig überboten.

 

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Europa bräuchte jetzt Führung

Stattdessen verbeißen sich die Regierungschefs in Details, um die sich allenfalls Finanzstaatssekretäre kümmern sollten

20.06.2011 Die Politiker wollen eine Pleite Griechenlands (und anderer Länder) vermeiden und den Euro retten. Warum sie das wollen und für was für ein Europa sie den Bürgern all die Lasten aufbürden, sagen sie nicht.

 

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Der Fluch der Schulden

Es führt kein Weg daran vorbei: Für Staatsschulden müssen letztlich die Steuerzahler aufkommen

10.05.2011 Die Bürger taten lange Zeit so, als ginge sie die Schuldenmacherei der Regierungen nichts an. Mit den Krisenfällen in der Eurozone kommt ihnen die Schuldenfalle nun bedrohlich näher.

 

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Kapitulation der Schuldenmacher

Mit ihrem Kriterienkatalog für gute wirtschaftliche Regierungsführung ordnen sich die G 20 den Finanzmärkte unter

22.02.2011 Die Politik, sollte man meinen, vertritt andere Werte und verfolgt andere Ziele als die Finanzmärkte. Doch Regierungen, die in die Schuldenfalle tappen, ordnen sich freiwillig den Finanzmärkten unter.

 

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Der Fluch der guten Taten

Mit jeder Rettungsaktion wächst die Neigung von Investoren, hohe Risiken einzugehen – zahlen müssen andere

16.11.2010 Mit der Forderung, bei künftigen Rettungsaktionen hochverschuldeter Euro-Staaten neben dem Steuerzahler auch private Gläubiger zahlen zu lassen, soll Berlin die Krise Irlands noch verschärft haben. Aber war das nicht von Anfang an so vorgesehen, daß Gläubiger im Fall der Pleite ihrer Schuldner bluten müssen?

 

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